low waste

Warum nicht zero waste?

Zero waste bedeutet, dass kein Müll anfällt. Das mag für den Endverbraucher-Haushalt möglich sein (wobei das wirklich sehr schwierig ist), allerdings ist es nicht möglich, während des Herstellungsprozesses eines Produkts und der Logistik zum Endverbraucher keinen Müll zu produzieren. „Müll“ bedeutet auch Abwasser in Produktionshallen, Energieverbrauch von Transportmitteln und der Kassenbeleg im „Unverpacktladen“.Low waste baby zero waste nachhaltig

Es ist also streng genommen nicht möglich, ohne Müll zu leben – aber es ist sehr wohl möglich, Müll im Haushalt zu reduzieren und darauf zu achten, was sinnvoll recycelt werden kann: Low waste.

Wenn jeder kleine Schritte tut, kommt man doch ganz schön weit!


Was bedeutet low waste?

Ein Low-waste-Lebensstil bedeutet zum einen schon beim Einkauf darauf zu achten, nicht zu viel zu kaufen, Verpackungsmüll zu vermeiden und, falls er doch anfällt, darauf zu achten, dass vieles wieder verwendet oder recycled werden kann. 

Zum anderen bedeutet low waste auch Ressourcen zu schonen. Überschüssiges Wasser aus dem Wasserkocher bspw. produziert auch „Müll“, denn das saubere Wasser fließt als Abwasser ab und muss wieder gereinigt werden. D. h. es ist schon ein erster Schritt low waste zu leben, wenn die Gießkanne neben das Spülbecken gestellt wird. Low waste baby zero waste nachhaltig stoffwindeln

Es ist kaum möglich, von heute auf morgen seinen Alltag auf low waste umzustellen. Würden plötzlich alle Kunststoffbrotdosen durch neue, z. B. Edelstahllunchboxen, ersetzt werden, würde anstatt „low“ waste „much“ waste anfallen und die Umwelt durch den erhöhten Konsum neuer Dosen belastet werden. Daher ist es nachhaltiger, Dinge erst zu ersetzen, wenn sie beschädigt sind und sich nicht mehr reparieren lassen können.